Neues Testament 1
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Die Rede von Gott in der johanneischen Tradition

WissenschaftlerIn: PD Dr. Thomas Knöppler
Projektbeginn: 18.07.2005
Themenbereich: Johannesevangelium
Johannesbriefe

Projektbeschreibung

Ausgangslage bzw. Stand der Forschung

Eine Reihe von Publikationen der letzten Jahre zur johanneischen Christologie, Soteriologie und Eschatologie sowie weitere methodische und thematische Einzeluntersuchungen haben zu einem tiefgreifenden Wandel in der Exegese des Johannesevangeliums geführt. Daher ist die gewichtige Frage nach dem johanneischen Gottesverständnis wieder neu zu stellen und zu beantworten.

Die Aussagen der johanneischen Tradition bewegen sich zwischen Monotheismus und Trinitätstheologie sowie Gottessohnschaft und Subordinatianismus. Die Exegese hat diese Aussagen zu interpretieren, sie zu gewichten und in einen sinnvollen theologischen Zusammenhang zu stellen.

Zielsetzung

Zur Realisierung des Projektes werden zunächst die Belege der Rede von Gott erhoben und inhaltlich zugeordnet. Dann folgen Exegesen im Zusammenhang der Texte. Und schließlich wird das johanneische Gottesverständnis in seinem theologischen Kontext dargestellt.

Der dritte Teil entfaltet sich in drei Schritten. Ein erster Schritt geht auf das zugrunde liegende monotheistische Bekenntnis als einer eher impliziten Voraussetzung für das Reden von Gott ein. Ein zweiter Schritt befasst sich mit den für die johanneische Tradition eigentümlichen Aussagen. Und ein dritter Schritt thematisiert die Verwirklichung der Heilsoffenbarung durch Jesus Christus.


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