Neues Testament 1
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Das Petrus-Bild im Johannesevangelium

Projektbeginn: 01.03.2007
Projektende: 02.05.2011
Projektart: Dissertation
Themenbereich: Johannesevangelium
Narrative Exegese

Projektbeschreibung

Das johanneische Bild der Petrusgestalt weist eine deutliche Ambivalenz auf: Zum einen scheint – beispielsweise im Vergleich mit synoptischen Parallelstellen – die Bedeutung des Apostels relativiert, zum anderen aber auch klar hervorgehoben. Eine detaillierte Analyse dieses Befundes soll mit Hilfe von narratologischen, aber auch klassisch historisch-kritischen Methoden durchgeführt werden, und zwar auf der Basis eines synchron und ebenso auch diachron gelesenen Johannesevangeliums. So schließt letzteres die Einbeziehung anderer petrinischer Quellen, wie der Synoptiker, Paulus etc. ein, um abschließend eine Entwicklung des Petrusbildes im Urchristentum bis hin zu dessen Rolle in apokrypher Literatur zu zeichnen.

Die Untersuchung einer von Anbeginn an umstrittenen Figur wie der des Petrus mit so weitreichenden wirkungsgeschichtlichen Entwicklungen bis hin zur Frage nach dem päpstlichen Primat, kann sich nur als interdisziplinärer Beitrag verstehen. Als systematisch-theologischer Kontext ist die Ekklesiologie bzw. Amtstheologie, und zwar in dezidiert ökumenischer Perspektive zu nennen.


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