Neues Testament 1
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DYNAMIS EIS SOTERIAN

Projektbeginn: 01.10.2011
Projektende: 12.09.2017
Projektart: Dissertation
Projektzugehörigkeit: Prof. Dr. David S. Du Toit
Themenbereich: Griechisch-römische Kultur und Neues Testament
Paulinische Theologie

Projektbeschreibung

Eine Untersuchung zum semantischen Hintergrund eines neutestamentlichen Syntagmas.

Das Syntagma δύναμις εἰς σωτηρίαν, welches, wie der Quellenbefund zeigt, in der griechischen Literatur der klassischen, hellenistischen und kaiserzeitlichen Zeit weit verbreitet war, fand auch bei neutestamentlichen Autoren auf modifizierte Weise Verwendung: Sowohl Paulus (vgl. Röm 1,16) als auch der Verfasser des 1. Petrusbriefes (vgl. 1 Petr 1,5) gebrauchten demnach, so die These der vorliegenden Studie, ein schon der paganen Sprache vertrautes Syntagma. Gefahr ist dabei die Schnittmenge aller Kontexte bzw. Äußerungssituationen, in denen dieses Syntagma zum Einsatz kommt. Eine durch Passivität, Ohnmacht, Wehr- und Mittellosigkeit gekennzeichnete Entität befindet sich in lebensbedrohlicher, tödlicher Gefahr; doch durch die Gewährung von δύναμις εἰς σωτηρίαν seitens vermögender Instanzen besteht die Möglichkeit, der drohenden Gefahr zu wehren und die (Lebens-)Erhaltung der betroffenen Größe sicherzustellen.
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